Durchführung

Die Haut über dem zu behandelnden Gelenk wird desinfiziert und bisweilen örtlich betäubt. Danach führt der Arzt unter sterilen Bedingungen eine Punktionsnadel in das Gelenk ein. Dies erfolgt – mit Ausnahme des vergleichsweise großen Kniegelenks –unter Röntgenkontrolle, mitunter auch mit Hilfe von Kontrastmitteln um die exakte Positionierung der Injektionsnadel sicher zu stellen.
 
Liegt ein ausgeprägter Gelenkerguss vor, wird dieser zunächst weitgehend abpunktiert. Im Anschluss daran wird die vorbereitete radioaktive Substanz, das Radionuklid, direkt in die Gelenkhöhle gespritzt. Meist wird die Nadel mit einem Kortisonpräparat nachgespült, denn das beruhigt die Entzündung im Gelenk zusätzlich. Zum Abschluss der Behandlung wird die Punktionsstelle mit einem sterilen Wundverband abgedeckt.

Oftmals legt Ihnen der Arzt noch eine Schiene an, um das behandelte Gelenk ruhig zu stellen. Unmittelbar nach der Radiosynoviorthese kann eine Verteilungsszintigraphie zur Kontrolle durchgeführt werden.

Wichtig!

Radiosynoviorthese - Durchführung

Sie müssen den Termin zur RSO unbedingt einhalten!

Denn das für die Behandlung ausgewählte Radionuklid wird speziell für Sie angefertigt. Es hat nur an dem vereinbarten Behandlungstag die für Sie festgelegte erforderliche Aktivität. Bedingt durch die kurze Halbwertszeit können die Radionuklide bereits einen Tag später nicht mehr eingesetzt werden. Bitte halten Sie sich deshalb an den vereinbarten Termin. Eine Absage ist nur bis spätestens eine Woche vorher möglich.