Eine bewährte Methode

Radiosynoviorthese

Die  Radiosynoviorthese bewährt sich seit vielen Jahren in der Therapie chronisch entzündlicher Gelenkerkrankungen. Mit dieser Methode wird ausschließlich lokal behandelt – das heißt, nur dort, wo die Entzündung vorliegt. Radiosynoviorthese bedeutet übersetzt 'Wiederherstellung der Gelenkschleimhaut durch radioaktive Strahlung'

Die entzündeten Gelenke werden mit so genannten Radionukliden behandelt und direkt in das betroffene Gelenk gespritzt. Die für die Therapie entscheidende ß-Strahlung besitzt nur eine sehr kurze Reichweite. Aus diesem Grund wird nur die kranke Gelenkschleimhaut 'bestrahlt'. Sie wirkt also nur in dem entzündeten Gelenk und belastet nicht das angrenzende gesunde Gewebe.

Die Durchführung der Radiosynoviorthese gleicht einer Gelenkpunktion. Sie ist schmerzarm und lässt sich ambulant durchführen. Bei Bedarf können auch mehrere Gelenke zugleich damit behandelt werden. In der Regel genügt eine einmalige Behandlung. Treten erneut lokale Entzündungen auf, kann die Therapie wiederholt werden.

Schauen Sie sich eine sehr vereinfachte RSO-Behandlung unter diesem Link an:

https://youtu.be/cvzHq8AOSNw