Fazit

  • Die Radiosynoviorthese erweitert das therapeutische Spektrum der Rheumatologie und Orthopädie um eine wirksame Methode. Sie hat entsprechend einen festen Platz in der Behandlung von Gelenkerkrankungen.
  • Die RSO ist ein kleiner und wenig belastender Eingriff, der ambulant durchführbar ist. Sie erfordert keine spezielle Nachbehandlung am Gelenk und kann auch bei inoperablen Patienten angewendet werden.
  • Die Methode erlaubt eine gleichzeitige Behandlung von mehreren Gelenken und lässt sich auch in kurzen Abständen hintereinander durchführen.
  • Die RSO sollte möglichst bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung in die Behandlungsstrategie mit einbezogen werden.
  • Nicht zuletzt ist die RSO mit vergleichsweise niedrigen Behandlungskosten verbunden. Die RSO kann über die Krankenkassen abgerechnet werden.