Vor der Behandlung

Radiosynoviorthese - Vor der Behandlung

Ihr behandelnder Arzt  hat Sie zur Durchführung einer Radiosynoviorthese zum Nuklearmediziner überwiesen. Denn nur er besitzt die Berechtigung und die erforderliche fachliche Kompetenz, um die RSO einzusetzen.

Vor dem eigentlichen Behandlungstermin erfolgt meist eine Voruntersuchung beim Nuklearmediziner. Dabei prüft dieser anhand einer so genannten Gelenkszintigraphie, ob die Radiosynoviorthese erfolgreich bei Ihnen eingesetzt werden kann. Während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit darf die Radiosynoviorthese nicht durchgeführt werden. Das gilt auch bei akuten Hauterkrankungen in dem Bereich, an dem die Punktionsnadel in das Gelenk eingeführt werden soll.

Zu der Voruntersuchung bringen Sie bitte bereits vorhandene Röntgen-, Magnetresonanz- oder Ultraschallaufnahmen mit in die Praxis. Dies gibt dem Arzt wichtige Hinweise auf Ihr Erkrankungsstadium und hilft zudem, unnötige weitere Untersuchungen zu vermeiden.


Die Gelenkszintigraphie

Die Gelenkszintigraphie
Die Gelenkszintigraphie

Dabei handelt es sich um eine hochempfindliche Methode zum Nachweis von Entzündungen im Gelenk und Veränderungen im knöchernen Bereich. Daher ist die Gelenkszintigraphie zur genauen Planung der Behandlung erforderlich. Zu Beginn der Untersuchung spritzt Ihnen der Arzt ein schwach radioaktives Präparat in die Armvene – die Strahlenbelastung dadurch ist minimal.
 
Das Präparat reichert sich vermehrt in den entzündeten Gelenken an. Wenige Minuten später werden dann mit einer speziellen Kamera Aufnahmen des erkrankten Gelenks gemacht. Auf diesen kann der Nuklearmediziner dann genau erkennen, wo die Entzündungen liegen.
 
Mitunter sind noch weitere Aufnahmen des Gelenks erforderlich. Diese werden nach zwei bis drei Stunden angefertigt. Sie müssen dazu nicht erneut eine Spritze bekommen.