Radiosynoviorthese
Wirkprinzip
Bei der Radiosynoviorthese kommen radioaktive Substanzen zum Einsatz, die so genannten Radionuklide. Diese werden direkt in das erkrankte Gelenk injiziert und verteilen sich mit der Gelenkflüssigkeit in der gesamten Gelenkhöhle. An der Oberfläche der entzündeten Gelenkinnenhaut sitzen Entzündungszellen. Diese »erkennen« das Radionuklid als Fremdkörper und »fressen« es auf. Die Strahlung bewirkt dann, dass diese Entzündungszellen absterben.
Die kurzzeitige Strahlung lässt die verdickte Innenhaut des Gelenks nach und nach verschorfen. Die Schwellung geht zurück, bis die Innenhaut wieder dünn und fast wie im Normalzustand ist. Zugleich werden feinste Kanäle verschlossen, durch die zuvor Ergussflüssigkeit in das Gelenk drang. Weiterhin werden kleinste Nervenendigungen »ausgeschaltet« – damit kann der Schmerz nach und nach geringer werden und schließlich vollkommen verschwinden.
Auf diese Weise verbessert sich auch die Beweglichkeit des Gelenks mit der Zeit wieder.
Ist der Knorpel bereits stark geschädigt, kann die RSO nur noch lindernd wirken. Das bedeutet, dass die Behandlung die Entzündung lindert, nicht jedoch die zerstörten Gelenkflächen wieder herstellt.

- Durch die Gelenkflüssigkeit kann sich die radioaktive Substanz in der gesamten Gelenkhöhle verteilen. Die Entzündungszellen an der Oberfläche der kranken Gelenkinnenhaut erkennen das an kleinste Partikel gebundene Radionuklid als Fremdkörper und „fressen“ es auf. Die Strahlung bewirkt dann, dass die Entzündungszellen selbst abgetötet werden.

- Durch die kurzzeitige, lokale Strahlung verschorft die verdickte Gelenkinnenhaut nach und nach. Die Schwellung geht zurück, bis die Innenhaut wieder dünn ist und fast dem Normalzustand entspricht. Gleichzeitig werden feinste Kanälchen verschlossen, aus denen Ergussflüssigkeit ins Gelenk drang. Ebenso werden kleine Nervenendigungen ausgeschaltet, so dass der Schmerz sich verringert oder sogar verschwindet.

- Dadurch kann sich die Beweglichkeit des Gelenks mit der Zeit deutlich verbessern. Die Gelenkfunktion kann erhalten werden.


